Geldwechsel: Über die häufigsten Kostenfallen im Urlaub
Bundesverband deutscher Banken

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Geldwechsel: Über die häufigsten Kostenfallen im Urlaub

30.06.2015 • Länge 00:02:25

Geldwechsel: Über die häufigsten Kostenfallen im Urlaub

Viele sitzen in Gedanken auf gepackten Koffern und glaubt man den Statistikern, sind Spanien, Italien und Österreich 2015 die beliebtesten Reiseziele. Aber auch Fernreisen liegen im Trend. Die Deutschen geben für die schönsten Wochen des Jahres viel Geld aus. Manchmal zu viel, denn bei den Nebenkosten gibt es jede Menge Fallstricke. Um z.B. dem Gebühren-Nepp beim Geldwechseln im Ausland zu entgehen, hat der Kollege Michael Scheidel einige Tipps für Sie zusammengestellt.

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Mal eben ein paar Euros zücken und sein Geld umtauschen. Das kann ich doch an jeder Ecke. So unvorbereitet geht man besser nicht auf Reisen, rät Tanja Beller vom Banken­verband.

O-Ton 1: „Wenn Sie am Flughafen direkt in eine Wechselstube gehen, dann verschenken Sie meistens schon Geld. Besser ist es, sich direkt am Geldautomaten mit der Landes­währung zu versorgen. Gerade in Wechselstuben ist der Kurs oft teurer, das würde ich dann eher nicht empfehlen.“ (0’16)

Aber auch am Geldautomaten sollte man beim Abheben lieber genauer hinschauen.  

O-Ton 2: „Wenn der Geldautomat im Ausland Sie plötzlich fragt: Möchten Sie den Betrag direkt in Euro umgerechnet haben? Dann sollten Sie darauf lieber verzichten, denn dieser Service wird extra bepreist. Das heißt, Sie bezahlen etwas dafür und Sie bekommen dann zumeist auch einen schlechteren Wechselkurs.“ (0’21)

Zwischen vier und zehn Prozent des Auszahlungsbetrages kann dies kosten. Also auf­passen und generell gilt: Sich vorab bei  der Bank informieren, wo welche Karte im Ausland am besten genutzt werden kann.

O-Ton 3: „Es gibt nämlich einige Banken, die aus Sicherheitsgründen das Auslandslimit auf Null setzen. Das muss natürlich freigeschaltet sein, sonst kann es Ihnen passieren, dass Sie am Geldautomaten Ihre Karte gar nicht nutzen können.“ (0’11)

Neben der girocard gehört auch eine Kreditkarte ins Gepäck, empfiehlt Tanja Beller. Plus einer „Notfall­ausrüstung“ mit den Sperrrufnummern, falls eine Karte verloren geht oder gestohlen wird. Ganz praktisch sind Apps fürs Handy.

O-Ton 4: „Vom Bankenverband gibt es die App „Reise und Geld“ und dort gibt es einen Click-to-Call-Service. Das heißt, Sie können direkt die Notrufnummer dann auch anrufen.“ (0’09)

Viele Banken bieten neben den zentralen Sperrnummern auch eigene Service- bzw. Notrufnummern an. Der 24-Stunden-Notruf für die girocard ist die 0 180 5 021 021 oder 116 116.




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