Marderschäden vermeiden – aber wie?
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Marderschäden vermeiden – aber wie?

23.05.2016 • Länge 00:01:09

Marderschäden vermeiden – aber wie?

Steinmarder fühlen sich nicht nur in Mischwäldern, sondern immer häufiger auch in Großstädten wohl. Vor allem parkende Autos werden dann gerne als Unterschlupf genutzt, erklärt der Naturschutzbund Schleswig-Holstein. Zum Leidwesen vieler Autobesitzer knabbern die kleinen Allesfresser gerne Kabel und Schläuche an. Aber wie hält man die Marder vom Auto fern?

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Der ADAC empfiehlt zunächst eine Motorwäsche, wenn Autofahrer Pfotenabdrücke auf der Motorhaube oder im Motorraum entdecken. So werden Duftspuren weggespült, die vor allem jetzt im Frühjahr andere Mardermännchen anlocken und auch zubeißen lassen. Wirkungslos sind in der Regel Hausmittel wie WC-Steine oder Mottenkugeln, die in den Motorraum gelegt werden, da sich die Marder zu schnell an diese Gerüche gewöhnen. Zündkabel können mit einem speziellen Wellrohr ummantelt werden, andere Teile sollen durch ein Ultraschall-Gerät, das mit einem hohen Ton die Tiere verscheucht, geschützt werden. Am besten wird dem Marder aber der Zugang verwehrt. Mit Hilfe von speziellen Verkleidungen aus Draht oder Blech werden alle Öffnungen verschlossen. Einige Hersteller bieten diesen Schutz schon ab Werk an. Mehr Infos zum Thema gibt es auf adac.de




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